Digitalitis

Nicht dass es so wäre, dass ich wüsste, dass es so etwas wie Digitalitis gäbe. Ich kenne niemanden der an so etwas erkrankt wäre. Schaue ich mich aber so in der Welt herum, dann scheint mir, dass diese an Digitalitis erkrankt, immerhin aber befallen wäre. Dies hier ist nun aber kein Blog im Sinne eines Maschinenstürmers. Ganz im Gegenteil aber auch nicht. Ziel dieses Blogs solle es sein, sozusagen am ins Rollen gekommenen Ball und damit im Spiel zu bleiben.

An einem anderen Ort, nämlich in einem leider nur auf Apple-Geräten zur Verfügung stehendes Buch im iBook-Format, beschäftige ich mich mit Digital Marketing (siehe dazu: Mein erstes iBook). Der Titel ist Digital Marketing, sein Untertitel:




Digitale Transformation durch
Digitale Disruption

Das ist natürlich sehr modisch, nicht ein Buzzword, sondern ein halber Buzzsentence sozusagen. Nun, die digitale Transformation ist im Gang. Sie ist unaufhaltsam. Man kann dafür sein oder dagegen oder einfach mit ihr gehen und sie kritisieren.

Mich interessiert aber fast noch mehr die zweite Hälfte der Sequenz: die Digitale Disruption. Sie erschliesst sich nicht sofort, denn Disruption ist nicht einmal ein Deutsches Wort. Man erfährt dazu auch nicht viel in Deutschen Wörterbücher und die Übersetzung ins Deutsche bringt wenig Erklärung.

Einigen wir uns auf eine Definition, ausgehend von 'disruptiv = unterbrechen, zerreissen', legen wir uns darauf fest:

Ein Geschäftsmodell, das ein bestehendes Geschäftsmodell unvermittelt ablöst und sich ungehindert am globalen Markt durchsetzt.



Disruptiv wird auf Technologie angewendet (siehe Wikipedia) oder auf Innovation. Oder eben auch auf Digitale Disruption.

Es geht also darum, durch Technologie eine Innovation in der Digitalen Transformation zu erreichen. Was bisher zu beobachten war, ging bei solchen Vorgängen immer auch ein neues oder zumindest erneuertes Geschäftsmodell einher. Man denke an Uber oder an Airbnb um nur gerade die populärsten zu erwähnen.

Mich interessieren all diese Vorgänge und speziell eben die eigentlich zentrale Frage, wie kann ich ein altes Geschäft mittels digitaler Denkansätze in ein neues, globales verändern. Wie bringe ich also die Welt zusammen und kann so durch Skaleneffekte profitieren?

Ich bin dabei nicht nur ein Theoretiker, sondern bin in Tat und Wahrheit auch ein Praktiker, der seit einer Weile schwanger geht mit einer Geschäftsidee, die bisher noch nicht im Ansatz realisiert wurde. Darüber aber sicher noch mehr in diesem Blog oder dann eben im Projektblog, den ich hoffe, bald aufsetzen zu können.

Bis es soweit ist, beobachte ich die Märkte und teile meine Beobachtungen hier in diesem Blog der geneigten Leserschaft.

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