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Telefonbuch verso Social Media

Man hört und liest es überall, besonders aktuell rund um die Abstimmung über das Nachrichtendienstgesetzes. Mit Social Media sind wir als Individuum derart transparent geworden, dass es eigentlich keines Geheimdienstes mehr bedarf.

Stimmt es wirklich, dass wir zum gläsernen Bürger geworden sind? In der Mehrheit vermutlich schon. Ich habe einmal den direkten Vergleich gemacht zwischen Telefonbuch und Social Media.

Was verriet uns früher das Telefonbuch? Ein Telefonbuch ist übrigens tatsächlich ein Buch, das Adressen und Telefonnummern aus einer bestimmten Region beinhaltete. Für all jene Generationen, die das nicht mehr erlebt haben.

In meinem Beispiel zeige ich das Suchergebnis Hans Müller. Wenn man nicht wusste, wo der Hans Müller wohnte, blieb einem nichts anderes übrig als die Nummer 111 zu wählen und nachzufragen. War damals bei einem Allerweltsnamen keine leichte Sache. 

Heute kann man da schon selber fündig werden, wenn man sich bei der Recherche in sozialen Plattformen etwas auskennt. Klar, wenn man auch den Namen der Ehefrau von Hans Müller kennt, kann ich mir eine Recherche sparen und gleich bei tel.search.ch oder bei local.ch nachschauen.

Hingegen verrät mir eben Social Media plus Suchmaschinen eben schon noch etwas mehr, wie die Infografik zeigt.

37 Suchkriterien sind selbstverständlich noch nicht alles. Ziehen wir noch die Surfverläufe dazu und suchen weitere soziale Medien ab - z.B. SlideShare, Prezi, Pinterest u.v.m. - wird das Profil eines Jeden und Jeder immer schärfer.

Dieser Vergleich dient dem Verständnis, sich seinen eigenen Digitalen Footprint einmal vor Augen zu führen.

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